Lusatia im dritten Reich

Nach dem seit 1807 ununterbrochenen Bestehen führten Auseinandersetzungen mit dem NS-Studentenbund 1934 zu einem Verbot des Corps, dem es sich erfolgreich widersetzte. Nach der offiziellen Auflösung 1936 setzte es seine Tradition in der „Kameradschaft Markgraf von Meißen“ getarnt fort. Während des II. Weltkrieges führten Soldaten der Studentenkompanien das Corpsleben unter dem Namen „Misnia“ an der Universität Leipzig weiter und fochten Mensuren im geheimen Leipziger Waffenring. Nach ihrem Versuch, 1944 auch den Kösener SC-Verband auf der Rudelsburg neu zu gründen, leitete die Gestapo ein Verfahren wegen Hochverrats ein.