Familien- und Sommerfest

Corpsleben

Auch in diesem Jahr konnten wir zahlreiche Alte Herren mit Ihren Familien, Inaktive sowie Freundinnen und Freunde aus allen Himmelsrichtungen begrüßen, insbesondere eine riesige Kinderschar. Am Freitagabend wurden die Gäste mit einem Glas Sekt und leichter Kost empfangen. Außerdem bekamen die beiden Füchse Zuwachs, denn der bis dato Spefuchs Mitschulat wurde in den Kreis der Lausitzer aufgenommen.

Der sonnige Samstag begann mit frischen Brötchen, Rührei und jeglicher Art von Aufschnitten. Während die Kinder nach dem Frühstück die Möglichkeit hatten, sich bei der Zubereitung des Stockbrotteiges zu beteiligen, konnten sich die Eltern ein wenig entspannen. Gegen Mittag füllte sich dann der Garten. Während die Kinder zum Großteil auf der Hüpfburg anzutreffen waren, sah man die älteren Generationen verteilt auf der tags zuvor von AH Gareis fertig ausgebauten Terrasse am Flußufer, im kühlen Zelt oder am Tresen, zumeist mit dem ach so beliebten Sommergetränk „Kalte Ente“. Als sich die Sonne weiter Richtung Horizont bewegte, wurden verschiedene Kuchen und Kaffee gereicht. Die aufgestellte Torwand fand ebenso Gefallen wie die Möglichkeit, mit dem Luftgewehr auf eine Zielscheibe zu schießen. Zu beobachten war auch, daß sich der eine oder andere Erwachsene zum Luftgewehrschießen verirrte.

Später gab es dann eine zünftige Stärkung. Fachgerecht zerlegte und verteilte AH Erfort das in der Veranda aufgebahrte Spanferkel. Nachdem jeder Bauch gefüllt war und das Lagerfeuer bereits knisterte, konnten sich die Kinder einen Stock aus der Natur holen und diesen für das anschließende Stockbrotrösten vorbereiten. Die lodernden Flammen lockten immer mehr Gäste an. Während das Stockbrot eine schmackhafte Bräune bekam, wurde die Cocktailbar eröffnet. Nach und nach versammelten sich alle im Garten und genossen die laue Sommernacht. Später wurde auf der Terrasse das Tanzbein geschwungen.

Viele trafen sich am nächsten Morgen wieder auf dem Haus, um bei frischen Brezeln und Weißwürsten das Wochenende würdig ausklingen zu lassen. Wir freuen uns alle auf das nächste Familien- und Sommerfest, das allerdings im Hinblick auf das im nächsten Jahr gefeierte 210. Stiftungsfest erst wieder 2018 stattfinden wird.

Lausitzer Casino Night

Aktivenleben

Willkommen High Roller!

„Rien ne va plus“ – nichts geht mehr! Die Begeisterung für das Glücksspiel ist wohl so alt wie die Menschheit selbst.

Wir gestalten für Euch eine aufregende und einmalige Nacht in festlich vornehmer Stimmung, eingehüllt in einen Hauch von Monte Carlo! Neben Black Jack und Texas Hold’em Poker bieten wir Euch ausgewählte Drinks, um einen kühlen Kopf zu wahren.

Der Dresscode für den patenten Herren am Würfeltisch lautet Black tie – die holden Damen wissen sich selbst am Besten in Szene zu setzen.

Wenn ihr mit von der Partie sein und nicht vor verschlossener Tür stehen möchtet, sichert Euch den Platz auf der Gästeliste! Damit gilt für Euch auch bei den Longdrinks den ganzen Abend „All-in“.

Wer sein Glück an den Spieltischen auf die Probe stellen möchte, dem ist dies bei Texas Hold’em Poker und Black Jack möglich. Selbstverständlich sollen die wagemutigsten und erfolgreichsten High Roller ihren Erfolg gebührend genießen können. Zu späterer Stunde werden die erfolgreichsten Spieler für ihren Wagemut geehrt und belohnt.

Eine glückliche Hand und das notwendige Quäntchen Glück seien Euch gewiss – am Montag, den 6. Juli, auf dem Lausitzerhaus.

Familien- und Sommerfest

Corpsleben

Am Wochenende des 12. bis 14. Juni luden die Aktiven wieder zum alljährlichen Familien- und Sommerfest nach Leipzig ein.

Am ersten Abend wurden die aus ganz Deutschland angereisten Familien bei einer eigens zubereiteten Kartoffelsuppe und kühlen Getränken begrüßt. Die von der langen Anreise erschöpften Gäste spannten ein wenig aus, man merkte jedoch gleich, dass alle dem Samstag entgegen fieberten.

Schließlich war der große Tag gekommen. Als erstes stand eine Schnitzeljagd durch den Palmengarten auf dem Programm. Die als Schatzsuche organsierte Jagd führte uns quer durch Plagwitz und den Palmengarten. Knifflige Rätsel, Schätzfragen und Mutproben hielten die „Jäger“ in Atem. Schließlich waren wir beim Circus Roncalli angekommen, wo nicht nur die tobenden Kinder froh waren, einen Moment Rast zu machen.

Auch das Aufspüren der Schatztruhe gefüllt mit allerlei Leckereien im Corpshausgarten gelang den Kindern im Schlaf. Nächstes Jahr wird es wohl eine Jagd für Fortgeschrittene geben müssen.

Pünktlich zum Essen setzte dann der Regen ein, der schon fast zum Markenzeichen des Familienfests geworden ist. Da wir allerdings bestens vorbereitet waren, tat dies der Stimmung keinen Abbruch und wir fanden uns unter dem regenfesten Pavillon zum Mittagessen ein. Neben angelieferten Köstlichkeiten feuerten wir den Grill an, sodass ein jeder auf seinen Geschmack kam.

Weiterhin wurde mit dem Luftgewehr geschossen, auf den beiden neuen Slacklines versuchte man die Balance zu halten und mit dem Boot wurden Fahrten auf Luppe und Elster unternommen. Abends schnitzten die Kinder schließlich begeistert die ersten Stöcke, sodass das vormittags zubereitete Stockbrot über dem Lagerfeuer gegrillt werden konnte.

Gegen 22 Uhr verließen die ersten Familien den Corpshauspark und kehrten teils ohne Kinder wieder, um den ein oder anderen Tanz auf der neuen Gartenterasse zu einem kühlen Longdrink zu wagen. Endlich war uns Petrus hold, das noch fehlende Dach der Gartenterasse wurde uns nicht zum Verhängnis. Bis spät in dem Morgen hinein wurde getanzt und gefeiert.

Am Sonntagmorgen stand der Ausklang bei Weißwurst und Brezn auf dem Programm. Nachdem die Überbleibsel des vorherigen Abends bereits früh morgens beseitigt wurden, konnte man auch schon um 11 Uhr die ersten Familien auf dem Corpshaus begrüßen.
Gegen 16 Uhr mussten wir dann doch wehmütig die letzten Gäste verabschieden. Wir freuen uns auf nächstes Jahr!

Kösener Congress

Corpsleben

Das Pfingstwochenende verbrachten wir wieder im malerischen Bad Kösen, der Heimat unseres Dachverbandes, des KSCV.

Neben einer zukunftsweisender und konstruktiver Arbeit begingen die aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Ungarn angereisten Corps am Freitag den alljährlichen Festkommers, dessen Leitung dieses Jahr uns oblag.

Nach einem schönen Ausklang des Abends im Lokal „Loreley“ ging es am nächsten Morgen wieder gen Leipzig, wo wir noch einige fröhliche Stunden mit unseren Freunden aus Freiburg, Kiel und Leoben verbrachten.

Breslaufahrt

Aktivenleben

Seit es die politischen Verhältnisse ermöglichen, werden gemeinsame Fahrten nach Breslau angetreten. Erst im Jahre 2012 hatte man das 180. Stiftungsfest der Lusatia Breslau in ihrer alten Heimat gefeiert. 2015 sollte die Einweihung einer Gedenktafel am Corpshaus in Breslau Anlass für eine weitere Reise geben, zu der Aktive zur Teilnahme aufgerufen wurden.

Am Donnerstag, den 14. Mai machten wir uns von Leipzig aus über Berlin mit dem Transitbus auf den Weg. Spät nachmittags erreichten wir Breslau und nutzen die ersten Minuten für einen kleinen Stadtrundgang, bevor wir schließlich unsere Corpsbrüder und ihre Ehefrauen im Schweidnitzer Keller trafen. Auch Herr Thomas Maruck, Mitglied der Deutsch-Polnischen Gesellschaft, ein Kollege und Freund unseres AH Jerschke II, war zusammen mit seiner Ehefrau Teil der illustren Runde. Herr Maruck half uns beim Überwinden von Sprachbarrieren und er- zählte uns von den Besonderheiten des Schweidnitzer Kellers, dem ältesten Gasthaus Europas. Verschiedenste Gedichte und studentische Erzählungen wurden zum Besten getragen. Auch Leipzig fand Erwähnung. Wessen Neugierde geweckt wurde, dem sei ein Blick in das Buch von Thomas Maruck „Der Schweidnitzer Keller im Breslauer Rathaus“ empfohlen, welches nun einen Teil unserer Corpsbibliothek bildet.

Freitagmorgens nahm uns Herr Maruck an die Hand und führte uns durch Breslau. Besonderes Augenmerk der dreistündigen
Führung galt den Kirchen und dem Breslauer Dom. Nach anschließender Stärkung in einem der kleinen Restaurants am Marktplatz machten wir uns auf den Weg zum ehemaligen Corps- haus der Lusatia Breslau, um die dort angebrachte Gedenktafel zu enthüllen. In polnischer und deutscher Sprache weist sie auf den früheren Bewohner hin. Die heutigen Nutzer des Corpshauses zeigten sich an der Historie des Hauses sehr interessiert. Kneip- und Ballsaal sowie der Paukraum sind trotz baulicher Veränderungen erkennbar geblieben. Bevor wir uns an der Tafel mit Kaffee und Kuchen stärkten, wurden wir durch das heutige Kinder- und Jugendzentrum geführt. Das Corpshaus war und ist ein kreativer Ort für junge Menschen geblieben.

Am frühen Abend besuchten wir die Breslauer Oper. Die Zuhörer ließen sich von Verdis „La Traviata“ verzaubern. Das Stück glänzte durch klassische Inszenierung und bot wenig Anlass zu Kritik. Moderne Elemente suchte man vergebens. Heimischen Opern wird Nachahmung empfohlen. Im Anschluss ließen wir den Abend im Spiz, einem Restaurant am Marktplatz, ausklingen.

Samstagvormittags trafen wir uns, um die Gebäude der Universität Breslau zu erkunden, deren Renovierung erst letztes Jahr ihren Abschluss gefunden hatte. Beeindruckende Deckenmalereien sowie kunstvoll verzierte Säulen schmücken die Säle. Ein anmutiger Anblick. Frau Jerschke nahm sich die Zeit, uns vor Beginn einer Veranstaltung der Deutsch-Polnischen Gesellschaft durch die Räume zu führen. Nun referierten deren Mitglieder zu verschiedenen Themen. Den angemessenen Rahmen lieferte ein Streichquartett auf dem Podium während der Pausen. Anschließend verabschiedeten wir uns und traten die Heimreise an. Alles in allem ein sehr gelungener Ausflug. Ich möchte noch einmal allen Teilnehmern meinen Dank aussprechen. Besonderer Dank gilt unseren Corpsbrüdern Jüttner und Jerschke, die die Organisation betreuten.

Kartellspritze in Halle

Corpsleben

Am Vatertag brachen wir Lausitzer in der Früh nach Halle auf, um unsere alljährliche Kartellspritze mit dem Corps Borussia zu feiern. Nach einer herzlichen Begrüßung und ersten Getränken auf dem Haus machten wir uns auf, uns im Paintballspiel zu messen. Nach einer kurzen Einweisung standen die Teams bereits fest, zunächst spielten die beiden Corps gegeneinander, nach drei gewonnenen Runden für Lusatia wurden diese aber durchgemischt. Als wir nach knapp zwei Stunden unsere Munition aufgebraucht hatten, fuhren wir erschöpft zurück auf das Preußenhaus, wo bereits einige Nachzügler auf uns warteten und fröhlich empfingen.

Nachdem der Grill uns die nötige Stärkung für den Rest das Abends verschafft hatte, tauschten wir uns wie gewohnt rege mit unserem Freunden der Borussia aus. Schließlich durften wir noch einige Alte Herren der Borussia mit ihren Familien auf dem Haus begrüßen, sodass wir den Abend bei angenehm familiärer Gartenfeststimmung ausklingen ließen.

Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr, wenn wir diese schöne Veranstaltung gemeinsam in Leipzig begehen.

Vortragsabend: „Business Dresscode“

Aktivenleben

Einen „Knigge-Kurs“ in Sachen Kleiderordnung erlebten wir am 4. Mai mit dem Vortrag des bekannten Leipziger Herrenausstatters Norbert Schaal, der die „de Scale“ Maßkonfektion in der Kreuzstraße betreibt. Auch mit geschichtlichen Hinweisen behandelte er die in den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen auch heute gültigen Etikettefragen und führte aus seinem Atelier eine ganze Kollektion von Kleidungsstücken für alle denkbaren Gelegenheiten vor.

Er wies darauf hin: Was wann zu tragen ist, muß sich jeweils aus der „Einladungsformel“ ergeben. Auf die Fragen der Aktiven behandelte er viele Einzelheiten wie Feinheiten der Ärmellänge und der dem Anlaß entsprechenden Binder. Die Überraschung des Abends: ein Drittel der Zuhörerschaft, die dem Vortrag des Herrenausstatters aufmerksam folgte, waren Damen!

Der lebendige Vortrag ging fließend in eine mit großem Interesse geführte Diskussion über und mündete in einer angeregten Tresengesellschaft im Beisein des Referenten.

Weitere Informationen zur Arbeit unseres Referenten finden sich unter www.de-scale.com.

NEON NIGHTS

Aktivenleben

Jungs und Mädels, es ist wieder soweit!
Am 6. November erwarten wir euch ab 21 Uhr in der Karl-Heine-Straße 14 zu den NEON NIGHTS!
Du und deine Freunde werdet einen Abend erleben, der nicht nur deine Klamotten zum Strahlen bringen wird!
Freunde, die Mitgliedschaft auf dieser Veranstaltungsseite ist wieder euer exklusiver Gästelistenplatz – In ist, wer drin ist!
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★★★ S P E C I A L S ★★★

✩ Free Entry
✩ Longdrinks 3 € – all night long!
✩ NEON DEKO & Blacklight Special
✩ House, Clubtunes & RnB by House:tier & Klitschnass -> soundcloud.com/klitschnass/klitschnass-sputnik-spring-break-2014-warm-up-set-050614
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Dresscode: NEON – WHITE DRESS GETS FREE SHOT
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HIER geht es zu deinem Gästelistenplatz.

NDR-Reportage „7 Tage…in der Studentenverbindung“

Corpsleben

„Festliche Anzüge. Krüge voller Bier. Männergesang: „Lusatia, Dir gehör‘ ich, Dir bleib‘ ich bis zum Tod“ schallt es aus den Kehlen der Corpsbrüder der Studentenverbindung „Corps Lusatia“ im Gewölbekeller. Keine Frage, in einer Studentenverbindung muss man nicht lange nach Pathos und großen Gesten suchen. Diese Verbindung ist „pflichtschlagend“, tägliches Fechttraining steht auf dem Programm. Mehrere scharfe Mensuren müssen gefochten werden, wenn man dabei bleiben möchte.“

So kündigte der NDR seine Reportagereihe „7 Tage“, diesmal unter dem Thema „…in der Studentenverbindung“ an, in der wir eine Woche lang die Möglichkeit hatten, uns zu präsentieren und das Corps Lusatia einer breiten Öffentlichkeit zugängig zu machen.

Oktoberfestbesuch

Aktivenleben

Ende September trafen wir uns im bezaubernden München, um dort ein erlebnisreiches Wochenende zu verbringen.
Ein erstes Zusammenkommen der Corpsbrüder fand beim Corps Germania München statt, welches so freundlich war, uns bereits Freitag Abends außerhalb der Festzelte mit dem Grundnahrungsmittel der Bayern zu verwöhnen.

Die Hemden kariert,
Die Hosen ledern,
Die Strümpf‘ zum Knie –

Fesch gemacht in Tracht konnte es Samstag vormittags kaum noch jemand erwarten, endlich zur 5. Jahreszeit Münchens das größte Volksfest der Welt zu besuchen.
Und so schlürfte man bereits kurze Zeit später in den Studentenboxen des allgemein bekannten Schottenhammels eine Maß nach der anderen, freute sich über das Zusammentreffen alter Bekannter und stand natürlich schließlich auch auf den Bänken, um auch jedem anderen Besucher der Wiesn seine gute Laune kundzutun.
Nach einer Afterparty und einer erhol- wie geruhsamen Nacht wiederholte sich das Programm mit ähnlichem Rahmen Sonntags nahezu deckungsgleich, ohne jedoch dadurch an Unterhaltung einzubüßen.
Als der Abschied näher rückte und sich wieder alle in verschiedene Himmelsrichtungen zerstreuten, konnte man einigen Corpsbrüdern die Betroffenheit buchstäblich ansehen.
Diese tauchte aber vollkommen zu Unrecht auf, denn bereits in weniger als 12 Monaten, wenn es wiedereinmal heißt  „O’zapft is“  sind wir sicherlich wieder live und in Farbe vor Ort, um dem oberbayerischen Gerstensaft zu fröhnen.